Fastenkrippe St. Marien Rothebusch 2026
Zu den Evangelien an den Fastensonntagen stellt der Krippenkreis von St. Marien Rothebusch jeweils eine passende Motivkrippe auf, die zu den Öffnungszeiten der Kirche besucht werden kann.
(Jeden vierten Sonntag im Monat zur Messe um 11.15 Uhr, jeden Dienstag zum Wortgottesdienst um 8.30 Uhr, jeden Donnerstag zur Abendmesse um 18.00 Uhr und zu den Kreuzwegandachten am 6.3., 13.3. und 20.3. um 17.00 Uhr)
1. Fastensonntag: Jesu Versuchung beim Fasten in der Wüste
Kann ein Mensch anders werden, ein neues Leben anfangen? Was geschehen ist, hat unser Leben geprägt. Gott hat immer Geduld mit uns, egal was passiert ist. Er gibt uns immer wieder eine neue Chance. An uns liegt es, sie zu nutzen oder sie zu verwerfen. Wie im Evangelium so gibt es auch heute Ereignisse, die uns aufschrecken und warnen. Am Tag der Ernte wird offenbar, was aus unserem Leben geworden ist.
2. Fastensonntag: Verklärung Jesu
Der Herr will zu uns kommen, uns ganz nahe sein, uns von innen heraus erleuchten. Danach bleibt uns, mit seiner Kraft den Weg weiterzugehen, den Alltag zu bestreiten, dem neuen Horizont, der uns eröffnet ist, mit seiner Hilfe entgegenzugehen.
3. Fastensonntag: Die Frau am Jakobsbrunnen
Lass uns dein Wort an die Samariterin so hören, als sei es an uns persönlich gerichtet: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht!
4. Fastensonntag: Heilung eines Blinden
Wo sich Glaube auch im Widerspruch und gegen Widerstände bewährt, wird er tiefer und lebendiger, führt schließlich - wie im Evangelium - zur vollen Begegnung mit Jesus Christus. Wir brauchen die Auseinandersetzung über unseren Glauben nicht zu scheuen. Angst ist ein schlechter Wegbegleiter.
5. Fastensonntag: Auferweckung des Lazarus
Es gibt den, der helfen kann. Das ist Jesus Christus. Lazarus kehrt ins Leben zurück und ist Zeuge der Macht des Lebens über den Tod. Lazarus, der tot war und wieder lebendig ist, lässt Ostern vorausscheinen.
Palmsonntag
Menschen, vor allem, wenn sie in Massen auftreten, haben oft sehr eigenartige Verhaltensweisen. Ihre Stimmungen können blitzartig umschlagen.
Eben noch haben sie jemanden auf’s höchste bewundert und bejubelt, im nächsten Augenblick stoßen sie den Gepriesenen vom Podest, machen ihn nieder und verurteilen ihn.
Aus dem „Hosianna!" wird ein „ Kreuziget ihn!"
Das ist in den letzten 2000 Jahren nicht besser geworden.
Ostersonntag
Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben zu sehen vermögen, in den Wunden bis zur Herrlichkeit. Und dazu alle österliche Kraft.