Kirche St. Barbara Königshardt
-
Anschrift und Kontakt
Kirche/Gemeindeheim/Bücherei: Hartmannstrasse 83a, 46145 Oberhausen
Kindergarten: Krähenstrasse 12a, 46145 Oberhausen
Friedhof: Krähenstr. 12, 46145 Oberhausen
Gemeindebüro:Hartmannstr. 83 a, 46145 Oberhausen, Tel.: 0208 - 67 31 24, Fax: 0208 - 67 11 60
E-mail: st.barbara.oberhausen-sterkrade@bistum-essen.de
Öffnungszeiten: Dienstag: 10:00 - 11:30 Uhr Donnerstag: 15:00 - 16:30 Uhr
-
Geschichte der Kirche
Die Barbarakirche wurde am 1. September 1973 durch den damaligen Essener Bischof Dr. Franz Hengsbach geweiht. Sie bildet den Kern eines nach den Plänen der Oberhausener Architekten Funke und Craemer mit viel Engagement, Weitsicht und Gespür für einen zeitgemäßen Kirchenbau geschaffenen Gemeindezentrums, das seinen Namen im wahrsten Sinne des Wortes verdient: Es ist das Zentrum einer lebendigen Gemeinde.
Bis zum Bau der „neuen“ Kirche mussten sich die katholischen Christinnen und Christen in Königshardt mit
einer 1906 gebauten und 1945 nach den Schäden des 2. Weltkrieges neu gestalteten „Notkirche“ behelfen.
„Notkirche“ deswegen, weil sie später zu Wohnzwecken umgebaut werden sollte. Barbarakirche deswegen, weil viele Gemeindemitglieder in den umliegenden Bergwerken arbeiteten und die Heilige Barbara die Schutzpatronin der Bergleute ist.Der 1989 errichtete Glockenturm mit seinem 5-stimmigen Geläut bildet das Portal des Gemeindezentrums St.Barbara. Es öffnet sich zu dem von einer Pergola umgebenen Vorhof, der in Maß und Form der Geometrie der Kirche entspricht. Seine besondere Funktion ist es, die Feier der Begegnung mit Gott und den Menschen in der Kirche vorzubereiten und nachklingen zu lassen.
Die Kirche, die die Mitte des Gemeindezentrums bildet, ist als Zentralraum in der Form eines regelmäßigen Sechsecks gestaltet. Die ihr zugrundeliegende Idee war, einen Raum zu schaffen, bei dem der Ort des Messopfers und der Ort der Versammlung als Ganzes begriffen wird 2 und zugleich der besonderen Bedeutung der Orte des liturgischen Geschehens im Altarraum Rechnung getragen wird. Die Tür der Barbarakirche will das Durchschreiten und zwar das Hingehen und das Hinausgehen als Ereignis bewusst machen. Die von der Ordensfrau und Künstlerin Tisa von der Schulenburg (Schwester Paula) gestalteten Griffplatten aus Aluminiumguss stellen die Gemeinde dar, wie sie dem Haus des Herrn zustrebt. Von der Kirchentür führt der Weg durch zwei symmetrische Bankreihen, die auf den zwischen zwei Pfeilern liegenden Chorraum ausgerichtet sind. In dessen Mittelpunkt und zugleich inmitten der Gemeinde steht der von der aus Walsum stammenden Bildhauerin Hildegard Bienen aus einem Monolith aus Jura-Grau-Stein geschaffene freistehende Blockaltar. Hildegard Bienen hat auch den auf einer schlichten steinernen Stele ruhenden bronzenen Tabernakel und den Ambo in der Form eines Pultes geschaffen. Über allem hängt das von der Düsseldorfer Bildhauerin Maria Fuss geschaffene, unübersehbare Bronzekreuz als Zeichen menschlichen Leidens und seiner Sinngebung durch Jesus Eingerahmt wird der Chorraum durch Fenster aus mundgeblasenem Glas die Gottes Gegenwart in den Zeichen des Alten Bundes durch Feuer und Wolken darstellen. Sie sind ebenso wie die anderen, rot-weiß leuchtenden Fenster von besonderer Schönheit.
In einem separaten Bereich unmittelbar links neben dem Altarraum und im Blickfeld der Gemeinde befinden sich der Taufbrunnen und der Osterleuchter. Hier beginnt das 3 Leben der Christinnen und Christen wie an einer Quelle. Dem Täufling wird Geborgenheit und Wegweisung geschenkt und der Gemeinde Verantwortung für ihn übertragen. Schließlich findet man im Taufbereich das Schlussbild des Kreuzwegs.
Die 15. Station lehnt sich wie die Stationen zuvor am Bildaufbau mittelalterlicher Werke an und ist als Himmlisches Jerusalem und damit als Sinnbild des Anfangs und des Zieles gestaltet worden. Der vom Vorhof der Kirche durch die idyllisch gelegene „Pfarrwiese“ zum Friedhof führende Weg ist mit zwei
Ankern als Zeichen für den Ankerpunkt Gott im Leben wie im Tod kunstvoll gepflastert. Schon von weitem ist das von einer Schutzwand aus Cortenstahl umgebene Friedhofskreuz zu sehen. In diesem Zeichen wurden die Verstorbenen getauft, in diesem Zeichen haben sie gebetet und die Sakramente empfangen und in diesem Zeichen sind sie gestorben.Dank der Kreativität, dem Einsatz und dem Gemeinsinn Vieler konnte das Gemeindezentrum St. Barbara wachsen. Dies gilt gleichermaßen für die Errichtung der „Notkirche“ vor mehr als einhundert Jahren, den mühevollen Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg und den Bau und die Unterhaltung der „neuen“ Barbarakirche.
-
Informationen zum Kirchengebäude
Die Barbarakirche wurde am 1. September 1973 durch den damaligen Essener Bischof Dr. Franz Hengsbach geweiht. Sie bildet den Kern eines nach den Plänen der Oberhausener Architekten Funke und Craemer mit viel Engagement, Weitsicht und Gespür für einen zeitgemäßen Kirchenbau geschaffenen Gemeindezentrums, das seinen Namen im wahrsten Sinne des Wortes verdient: Es ist das Zentrum einer lebendigen Gemeinde.
Die Barbarakirche ist barrierefrei zugänglich; eine Behindertentoilette ist vorhanden.