Dankfeier in der Tafelkirche Hl. Familie am 12. März 2026

Dankfeier in der Tafelkirche Hl. Familie am 12. März 2026

Dankfeier in der Tafelkirche Hl. Familie am 12. März 2026

# Highlights und Rückblicke

Dankfeier in der Tafelkirche Hl. Familie am 12. März 2026

Das Sonnenlicht strahlte durch die frisch renovierten bunten Kirchenfenster ins Innere der Tafelkirche. Viele waren gekommen: Vertreter aus Kirche und Stadtgesellschaft waren zusammengekommen, um Dank zu sagen an all die Vielen, die zur Renovierung von Dach, Außenfassade und Kirchenfenstern beigetragen hatten. Über eine Million Euro waren nötig, um die Außenhaut der Kirche für die nächsten Jahrzehnte wieder dicht und sicher zu machen. Der Zahn der Zeit hatte am Beton genagt, es gab Undichtigkeiten, die künstlerisch wertvollen Kirchenfenster waren gefährdet – und das bei einer ganz besonderen Kirche: Die Tafelkirche Hl. Familie beherbergt seit 2007 die Oberhausener Tafel und steht seit 2019 unter Denkmalschutz.

2022 wurde der Verein zur Förderung der Tafelkirche ‚Hl. Familie‘ e.V. gegründet, um sich gemeinsam mit der Oberhausener Tafel und der damaligen Kirchengemeinde St. Marien für den Erhalt des Baudenkmals einzusetzen und so die Arbeit der Tafel an diesem etablierten Standort langfristig zu sicher. In einem ersten Schritt sollte der äußere Teil des Kirchengebäudes gesichert und renoviert werden. Dies ist erfolgreich gelungen.

Propst André Müller sagte bei der Dankfeier: „Mein besonderer Dank geht an die Denkmalförderung des Landes NRW und des Bundes, die mehr als die Hälfte der Kosten übernommen haben. Damit verbunden ist auch mein Dank an den „Verein zur Förderung der Tafelkirche ‚Hl. Familie‘ e.V.“, der die Anträge für diese Mittel auf den Weg gebracht hat und ohne dessen Vorarbeit die Renovierung undenkbar gewesen wäre. Der Verein hat darüber hinaus durch erhebliche Spendenbeiträge zur Gesamtfinanzierung beigetragen. Ganz herzlichen Dank den engagierten Vereinsmitgliedern!... Und nicht zuletzt geht mein Dank an maßgebliche Vertreter der Kirchengemeinde St. Marien, ohne deren Zutun als Eigentümerin dieser Kirche die Renovierung nicht hätte gelingen können. Stellvertretend nennen möchte ich an dieser Stelle Thomas Eisenmenger, den ehemaligen Pfarrer von St. Marien, und Michael Jehn als Mitglied des ehemaligen Kirchenvorstands von St. Marien. Ganz herzlichen Dank auch an euch!“

Für die Zukunft gibt es Überlegungen, den Innenraum der Kirche für Veranstaltungen im Quartier zu öffnen. Hierfür müsste aber zunächst ein neues Lager für die Vorräte der Tafel geschaffen werden. Erste Planungen laufen bereits…



Kontakt:

Martin Fey

martin@m-fey.de


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