20/06/2026 0 Kommentare
Bericht der Roverstufe des DPSG-Pfadfinderstammes Heinrich Seuse e.V. von ihrer Pilgerreise in Chartes und Paris
Bericht der Roverstufe des DPSG-Pfadfinderstammes Heinrich Seuse e.V. von ihrer Pilgerreise in Chartes und Paris
# Highlights und Rückblicke

Bericht der Roverstufe des DPSG-Pfadfinderstammes Heinrich Seuse e.V. von ihrer Pilgerreise in Chartes und Paris
Vom 4 bis zum 7.Juni 2026 sind die Rover des Stammes auf Pilgerreise in Frankreich unterwegs gewesen. Die Reisekosten wurden komplett durch Aktionen im Vorfeld finanziert.
Eine solche Reise sehen die Roververantwortlichen, als ein zentrales Element der kirchlichen Jugendarbeit und stärkt die Identitätsbildung in der Phase der Adoleszenz, der Jugendphase.
Nach einer Ankunft am Donnerstagmittag, fand eine erste Erkundung der schönen Altstadt statt.

Die örtliche Eisdiele übertraf sogar die Erwartungen. Bis zum Freitagvormittag, feilte jeder noch an seinem Versprechens Text, bevor es in die Kathedrale von Chartres ging. Nur freitags vormittags ist das berühmte Labyrinth aus dem 13 Jahrhundert von Chartres frei von Stühlen und ganzheitlich begehbar.
Hier konnten die Jugendlichen durch das gehen des Weges ihren Lebensweg nachspüren. Der Weg spiegelt die typischen Erfahrungen der Jugendphase wider. Durch das Gehen des Weges, manchmal ganz nah an der Mitte (dem Ziel), gibt es im nächsten Moment eine unerwartete Wendung die einen wieder weit nach außen führt. Diese häufigen Richtungswechsel, Suche nach dem Lebenssinn und Momenten, in denen das Ziel aus den Augen verloren scheint, prägen die Identität-Bildung von Jugendlichen.
Hier wurde von den Jugendlichen feierlich das Pfadfinderversprechen für die Roverstufe abgelegt, ebenfalls ein Leiterversprechen. Das Pfadfinderversprechen ist für jeden individuell und beinhaltet, die wichtigen Elemente in der Beziehung zu sich selbst, der Gesellschaft und gegenüber Gott.
Nach dem Versprechen gab es eine Stärkung nach den Wünschen der Jugendlichen, in einer Pizzeria.
Illuminierte Bauwerke luden dann, nach Einbruch der Dunkelheit zu einem nächtlichen Spaziergang ein.

Monumentale Projektionen, Klanginstalationen und faszinierende Lichtspiele, besonders die an der majestätischen Kathedrale Notre Dame de Chartres, welches ein Meisterwerk der Gotik und UNESCO Welterbe ist, sorgten für Begeisterung bei den Rovern.

Am Folgetag ging es ganz pfadfinderisch weiter, mit einem Campingplatz in Versailles, welcher nur einen Katzensprung vom berühmten Schloss Versailles entfernt lag.
An den zwei folgenden Tagen wurde Paris gößtenteils fußläufig erkundet und viele Eindrücke der Millionenmetropole gesammelt. Die Basilika Sacre-Coeur hat es den Jugendlichen besonders angetan, da sie nicht zuletzt durch den unglaublichen Blick über die Stadt zu einem das eindrucksvollste Orten von Paris zählt.
Die Gruppe ist sich sicher, dass es schon sehr bald wieder eine Rover tour geben soll, denn der Entdeckergeist der Jugendlichen ist geweckt.
Der Gillwell Park in London, eines der wichtigsten Zentren der Weltpfadfinderbewegung, ist als nächstes Reiseziel ins Auge gefasst worden.
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